
16. – 18. April 2027
Jedes Erzählen ist autobiographisch, denn nichts ist so autobiographisch wie Erinnern und Phantasie. Und doch gibt es Texte, die thematisch stark auf das persönliche Erleben zurückgehen. Warum werden sie geschrieben? Dienen sie der individuellen Orientierung? Haben sie konkrete Adressaten (Freunde, Familie, Enkel)? Welchen Ansprüchen müssen sie genügen, wenn das Ziel eine Veröffentlichung ist? Goethe prägte das Wort von der «Phantasie für die Wahrheit des Realen». In welcher Weise müssen wir vielleicht erfinden, um wahr zu sein?
Chasa Misoch, Sent
Fr – So, 10 – 17:30 Uhr, mit zwei kleinen Kaffeepausen und einer anderthalbstündigen Mittagspause
Angelika Overath und Manfred Koch
600 CHF